Ich wurde 1962 in Krefeld geboren. Schon in meiner Kindheit gehörte das
Malen zu meinen liebsten Beschäftigungen, und ich hatte immer, wenn ich Zeit dazu hatte,
einen Stift oder Pinsel in der Hand.
In dem Gymnasium, das ich von 1972 bis zum Abitur 1981 besuchte, hatte ich das Glück, gute,
engagierte KunstlehrerInnen zu haben, von denen ich viel lernte –
sowohl was die Theorie als auch was die Praxis anbetrifft – und die meine Begeisterung
für das Malen noch verstärkten.
Meine erste Ausstellung hatte ich 1980 mit meinem damaligen Freund Andreas in dem
Krefelder Café „Steffis Confiserie“. Andreas ist Grafikdesigner, und auch er brachte mir viele Techniken bei. Ich kann mich noch erinnern, wie überrascht ich war, als mein erstes Bild für 500 DM verkauft wurde, was damals für uns sehr viel Geld war. Wir lebten zu zweit in einer kleinen Wohnung, ich ging noch zur Schule und jobbte nebenher, Andreas arbeitete schon als Designer.
Nach einigen Semestern an der Universität Köln zogen wir nach Hamburg um, da Andreas dort seinen Zivildienst absolvierte. Wir malten immer noch viel gemeinsam, aber durch die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, reduzierte sich die Zeit dafür doch erheblich.
1985 ging ich nach Spanien, und damit war das Malen erst einmal vorbei. Die Schwester meines spanischen Lebensgefährten José Ramón, Aurora, war zwar Künstlerin und ihre Werke beeindruckten mich zutiefst, aber es blieb in dem Leben, das wir dort führten, nicht wirklich Raum zum Malen. Im September 1985 gingen wir zurück in meine Heimatstadt Krefeld, wo am 22. Oktober 1986 unser Sohn Nils geboren wurde.
1987 zogen wir wiederum nach Spanien, diesmal nach Madrid, und danach folgten Jahre, in denen ich sehr mit Muttersein, Integration in einem fremden Land und einer spanischen Großfamilie, sowie meiner Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin bei Siemens in Madrid und Barcelona beschäftigt war.
1992 kehrte ich nach Deutschland zurück, um meinem großen Traum, Psychologie zu studieren, zu folgen. Mein Studium finanzierte ich mir komplett selbst durch meine Halbtagstätigkeit bei Siemens Erlangen. Teilweise parallel zum Studium und teilweise danach absolvierte ich meine Ausbildung als Reinkarnationstherapeutin bei Tineke Noordegraaf und Rob Bontenbal.
1997 machte ich mein Diplom und im Mai 1998 eröffnete ich meine Praxis für Holographische Reinkarnationstherapie in Nürnberg. Es folgten wiederum arbeitsreiche Jahre, in denen ich mit meiner Rolle als alleinerziehende Mutter meines Sohnes und dem Aufbau meiner Praxis vollkommen ausgefüllt war. Ich lenkte dann meine Kreativität auch ins Schreiben, und veröffentlichte 2004 mein erstes Buch „Reinkarnationstherapie zu Heilung der Seele“. 2009 folgte „Das Zellgedächtnis“, 2013 der Roman „Karmische Rose“ und 2018 der erste Teil meiner Autobiographie „Das Kind in mir“.
Erst seit 2016 habe ich wieder vermehrt Zeit zum Malen gefunden. Von Anfang November 2018 bis Ende Januar 2019 fand meine Ausstellung „Faces and Figures“ in der Manufaktur der Feinen Noten“ in Stein bei Nürnberg statt.
Eine Auswahl der in den letzten Jahren entstandenen Bilder möchte ich Ihnen nun in meiner Galerie präsentieren.
tigresa.de